Team

Hier findet eine bunte Vielfalt an Menschen Platz für ihre Themen und Ideen, manche arbeiten mit mir zusammen, manche alleine oder mit anderen Menschen…

"Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wie viel Pracht in den kleinen Dingen, in irgendeiner Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart. Die erwachsenen Menschen, die Geschäfte und Sorgen haben, verlieren allmählich ganz den Blick für diese Reichtümer, welche die Kinder, wenn sie aufmerksam und gut sind, bald bemerken und mit dem ganzen Herzen lieben." Rainer Maria Rilke

Tanja Tempel

Geboren 1982, verheiratet

Nach einem Freiwilligen ökologischen Jahr beim Nationalpark Kellerwald-Edersee, konnte ich in der Waldschule des Wildparks wertvolle Erfahrungen in der Naturpädagogik und Umweltbildung sammeln, sodass ich mich zum Studium der Fachrichtung Landschaftsnutzung und Naturschutz entschloss. Anfang 2009 beendete ich mein Studium erfolgreich.

Von Kindesbeinen an liebe ich die Natur und halte mich am liebsten im Freien auf. Aufgewachsen außerhalb von Zierenberg im Habichtswald war die Natur mein Spielplatz. Meine naturverbundenen Eltern und Großeltern vermittelten mir viel Wissenswertes über die Natur.

Leider ist die Natur heute nicht mehr selbstverständlicher Spiel- und Erkundungsraum für Kinder. Computer und Spielekonsole sind die favorisierten Spielobjekte. Stadtkindern und selbst vielen Dorfkindern fehlen mittlerweile natürliche und sinnliche Erfahrungen. Eltern haben oft keine Zeit mit ihren Kindern in die Natur zu gehen und Großeltern leben oft weit weg.

So liegt es mir sehr am Herzen Kindern und auch Erwachsenen die Natur näher zu bringen.

Mit mir kann man Tiere und Pflanzen bestimmen, die Zusammenhänge in der Natur begreifen, die Natur mit allen Sinnen erfahren, mit Naturmaterialien basteln, Kräuter sammeln um mit ihnen zu kochen, im Biogarten gärtnern und einfach Spaß in und mit der Natur haben.

Mein Anliegen ist es Wissen spielerisch zu vermitteln und die Liebe zur Natur zu wecken.
Denn nur wer die Natur kennt kann sie lieben, und nur wer sie liebt wird sie schützen!

Susanne Dilger

*1968 in Gelsenkirchen

1990-1991 Studium der Kunsttherapie in Köln

seit 1990 Ausstellungen in Nordrhein-Westfalen und Hessen

1991-1999 Studium der Graphik und Malerei, der Kunstgeschichte und der Außereuropäischen Ethnologie in Marburg; Magisterabschluss

1994 Geburt meiner Tochter

2000-2003 Integrationshelferin in einer Körperbehindertenschule in Marburg

seit 2004 freiberufliche Tätigkeit als Künstlerin und Dozentin

Ausgehend von einer inneren Notwendigkeit, künstlerisch zu arbeiten und der ebenso tiefen Überzeugung von Kunst als gesellschaftliches “Lebensmittel“, habe ich mich nach vielen Umwegen und in einem langen Prozess dazu entschlossen, die Freiheit und das Risiko meiner jetzigen Tätigkeit wahr- und aufzunehmen.

In meinem eigenen Schaffen und in meiner Eigenschaft als Dozentin von Kursen an der “KunstWerkStatt“ sowie an Schulen in Marburg und Umgebung beschäftigt mich dabei zum einen das textile Gestalten, insbesondere das Filzen und zum anderen die Kunst in und mit der Natur, die ich im Werk Andy Goldsworthy’s meisterhaft verkörpert finde!

Der Verbindung beider Richtungen bzw. dem Zusammenspiel von (Vor-) Gefundenem und Gestaltung, von Zu-Fall und Hand-Werk gilt meine besondere Aufmerksamkeit, denn hier ist die Kunst “Schnittstelle“ zum Leben, kann Gleichnis, Seismograph oder Ideal sein….



Kathrin Müller

Jahrgang 1966, verheiratet
Geografin, Naturpädagogin

„Du wirst in den Wäldern etwas mehr finden
als in den Büchern.
Die Natur wird dich lehren, was du von Lehrern nicht zu hören bekommst.“
Bernhard von Clairvaux, 1091-1153

Seit 16 Jahren lebe ich in Berlin, meine Wurzeln aber habe ich im Thüringer Wald. Als Kind war es für mich selbstverständlich, draußen in der Natur zu sein. Wanderungen durch die abwechslungsreichen Thüringer Landschaften gehörten zum Familienleben.
Selbst leider kinderlos, hatte ich das große Glück, einige Jahre lang nicht nur Tante, sondern auch Tagesmama für Nichten und Neffen sein zu können.

Dass die Natur von Kindern, besonders Stadtkindern, heute nicht mehr selbstverständlich als Spiel- und Entdeckungsraum erlebt wird, finde ich schade und es macht mir Sorgen. Mit meiner Arbeit möchte ich ihnen vermitteln, wie viel Spaß es macht, in Wald und Wiesen herumzustreunen, zu beobachten, zu lauschen, zu spüren, mit Neugier Phänomenen auf die Spur zu kommen, phantasievoll zu spielen und zu gestalten oder auch einfach nur die Stille zu genießen. In einer offenen, freundlichen Atmosphäre ohne Leistungsdruck möchte ich sie für Zusammenhänge in der Beziehung zwischen Mensch und Natur sensibilisieren.


Gesucht werden weitere Menschen, die in der WaldundWiesenWerkstatt
kreative und handwerkliche Kurse anbieten möchten.